Florian Wellein
1981 geboren in Regensburg.
Studium Politikwissenschaft/Germanistik an der Universität Regensburg und Leipzig.
Seit 2005 in Leipzig.
Florian Wellein
1981 geboren in Regensburg.
Studium Politikwissenschaft/Germanistik an der Universität Regensburg und Leipzig.
Seit 2005 in Leipzig.
Als ich mich 2013 zunehmend mit dem Vertrauensverlust in Demokratien beschäftigt habe, hatte ich natürlich keine Idee davon, unter welchem Druck sie zehn Jahre später stehen sollten. Indessen hatte es nie an Appellen gefehlt, die Demokratie zu stärken.
Stéphane Hessel veröffentlichte 2011 seinen Essay Empört Euch!der mich zum einen inspirierte, jedoch auch auf sonderbare Weise beunruhigte. Der Essay endet mit den Worten
Ein starker Impuls, doch für den von Hessel vorgeschlagenen „Aufstand in Friedfertigkeit“ fehlte mir wohl der erforderliche Optimismus. Wie würde für die Friedlichkeit des Aufstandes gesorgt werden können? Und vor allem: was soll das Ziel sein?
Warum anerkennen Menschen eine politische Ordnung, die Regeln und die Gesetze, die sie aufstellt? Was trägt sie und wie bricht sie zusammen? Und was muss getan werden, damit die Bürger der Demokratie nicht den Rücken kehren? Wie kann die Zukunft unserer Demokratie aussehen? Diese Fragen haben mich nicht mehr losgelassen.
Der australische Politikwissenschaftler John Keane stellte die These auf, dass wir heute in einer neuen Form von Demokratie leben, der „Monitory Democracy“. Die permanente Beobachtung ändert nachhaltig den Modus, unter dem überhaupt noch Politik gemacht werden kann, so seine Annahme. Ich kann dieser These viel abgewinnen. Meine Frage ist: wenn wir annehmen wollen, dass die digitale Revolution mit all ihren neuen Kommunikations- und Beobachtungsmöglichkeiten eine neue Phase der Demokratie eingeleitet hat – in welchen neuen staatlichen Institutionen und Prozessen könnte sich das niederschlagen? Wie würde sich die Demokratie institutionell an diese neue demokratische Praxis, diese neue Lebensweise anpassen können?
Ich freue mich, wenn Sie meine Ideen dazu spannend finden und noch mehr, wenn Sie mit mir sogar in Kontakt treten.
Florian Wellein
Florian Wellein
1981 geboren in Regensburg.
Studium Politikwissenschaft/Germanistik an der Universität Regensburg und Leipzig.
Abschluss Magister. Seit 2005 in Leipzig.
Als ich mich 2013 zunehmend mit dem Vertrauensverlust in Demokratien beschäftigt habe, hatte ich natürlich keine Idee davon, unter welchem Druck sie zehn Jahre später stehen sollten. Indessen hatte es nie an Appellen gefehlt, die Demokratie zu stärken.
Stéphane Hessel veröffentlichte 2011 seinen Essay Empört Euch!der mich zum einen inspirierte, jedoch auch auf sonderbare Weise beunruhigte. Der Essay endet mit den Worten
Ein starker Impuls, doch für den von Hessel vorgeschlagenen „Aufstand in Friedfertigkeit“ fehlte mir wohl der erforderliche Optimismus. Wie würde für die Friedlichkeit des Aufstandes gesorgt werden können? Und vor allem: was soll das Ziel sein?
Warum anerkennen Menschen eine politische Ordnung, die Regeln und die Gesetze, die sie aufstellt? Was trägt sie und wie bricht sie zusammen? Und was muss getan werden, damit die Bürger der Demokratie nicht den Rücken kehren? Wie kann die Zukunft unserer Demokratie aussehen? Diese Fragen haben mich nicht mehr losgelassen.
Der australische Politikwissenschaftler John Keane stellte die These auf, dass wir heute in einer neuen Form von Demokratie leben, der „Monitory Democracy“. Die permanente Beobachtung ändert nachhaltig den Modus, unter dem überhaupt noch Politik gemacht werden kann, so seine Annahme. Ich kann dieser These viel abgewinnen. Meine Frage ist: wenn wir annehmen wollen, dass die digitale Revolution mit all ihren neuen Kommunikations- und Beobachtungsmöglichkeiten eine neue Phase der Demokratie eingeleitet hat – in welchen neuen staatlichen Institutionen und Prozessen könnte sich das niederschlagen? Wie würde sich die Demokratie institutionell an diese neue demokratische Praxis, diese neue Lebensweise anpassen können?
Ich freue mich, wenn Sie meine Ideen dazu spannend finden und noch mehr, wenn Sie mit mir sogar in Kontakt treten.
Florian Wellein